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Reise in den Kongo nach Kimbondo 2017

Liebe Freunde, liebe Besucher unserer Homepage Höhepunkt dieses Sommers war für uns wieder ein Besuch in Kimbondo. Wir, Dr. Wolfgang und Michaela Sauerbeck reisten zu einem sehr interessanten und auch arbeitsreichen Aufenthalt in den Kongo. Vom 01.07. bis zum 22.07. waren wir in Kimbondo, dem Zentrum für Straßen- und Waisenkinder.

In zahlreichen Begegnungen und Gesprächen konnten wir uns über die aktuelle Situation und über drängende Probleme informieren. Seit längerem sind wir in die Entwicklung des Zentrums involviert.
Kimbondo beherbergt zur zeit etwa 500 Kinder, vom Baby bis zum Jugendlichen, der seit seiner Kindheit in der Einrichtung beheimatet ist. Etwa 100 Kinder leben in der Casa Patrick, dem Behindertenhaus. Dies ist schwerpunktmäßig in der Betreuung unseres Vereins. Neben den laufenden Hauskosten bezahlen wir hier die Löhne von acht Betreuern; drei weitere Betreuer in anderen Häusern werden von uns ebenfalls finanziert. Die behinderten Kinder können nicht mehr in die kongolesische Gesellschaft integriert werden. Der Behinderte ist im Kongo ein Mensch ohne Wert, ja ohne Lebensrecht. Das Kind wird ausgesetzt und gelangt so oft in unsere Einrichtung. Das Haus wird von Jost Pieper, ein Entwicklungshelfer aus Deutschland geleitet und organisiert. Durch seine engagierte Tätigkeit hat sich die Lebenssituation der Behinderten deutlich verbessert. Verbessert hat sich auch durch ihn und unsere Finanzierung die Personalsituation.
Erfreulich sind die vielfältigen Verbesserungen in Kimbondo und die Fortschritte in der Entwicklung der Organisation. Für uns vordringlich ist die deutlich verbesserte Betreuung der Kinder. Mehr qualifizierte Erzieher, strukturierte Programme in Betreuung und Erziehung sind hier wesentlich. In der Neonatologie, dem Haus für die Babys und Kleinkinder, gibt es jetzt eine sehr schöne, große und kindgerechte Toiletten- und Duschräume. Sehr hilfreich für den Alltag in der Casa Patrick ist das von Kimbondo e.V. mitfinanzierte Auto. Die Kinder können so zur Schule gebracht und abgeholt werden, dringend notwendige Medikamente und Alltagsbedarf besorgt werden.
Unsere weiteren Aktivitäten waren vielfältig:
Alle Häuser haben wir besucht und uns über die erfreuliche Entwicklung, aber auch über die so zahlreichen Nöte und Defizite berichten lassen. In mehreren Häusern fanden wir eine katastrophale Situation der Bettmatratzen vor, eine Notsituation. Wir haben für drei Häuser über dreißig Matratzen besorgt. Erneuert werden mussten Sanitäreinrichtungen mit Wasserhähnen, Toilettenschüssel, Abflüssen; neue Türen wurden von uns beim Schreiner in Auftrag gegeben und ein kleiner Verkaufsstand zur Integration körperlich behinderter Jugendlicher.
Besorgt haben wir für verschiedene Häuser notwendige Alltagsgegenstände, wie Bügeleisen, Wasserkocher, Taschenlampen für den Nachtdienst und ein Fernsehgerät.
Gefreut haben wir uns PAULA, die Wasseraufbereitungs Anlage , die im vergangen Jahr durch uns organisiert und zusammen mit der Daimler AG Pro Cent Stiftung finanziert wurde selbst einmal im Orginal zu sehen. Geplant ist jetzt noch die Erneuerung der zuführenden Pumpe mit Anschlüsse und Leitungen.
Frau Sauerbeck organisierte wieder ein Handarbeitsprojekt im Haus Nzimbi, diesmal häkelten die Mädchen schöne bunte Schals und Federmäppchen.
Im Medikamentendepot sichteten und ordneten wir die Bestände, alle vorhandenen Medikamente wurden erfasst und besonders wichtig war die Zusammenstellung von notwendigen Medikamenten aus Deutschland. Natürlich wurden auch wieder behinderte Kinder von Dr. Sauerbeck untersucht.
Ein aktueller Problembereich ist die Reintegration der Jugendlichen. Wir haben gemeinsam mit Pater Viktor, dem Verantwortlichen, Ideen zur beruflichen Ausbildung und Beschäftigung entwickelt. Zahlreiche Jugendliche haben eine Ausbildung oder eine Studium begonnen. Für zwei Studenten wurde eine Patenschaft eingerichtet, die über uns von deutschen Spendern finanziert wird. Hier mussten wir einige Mühe aufwenden zur guten klar strukturierten und transparenten Organisation.
Besucht haben wir den Vorsitzenden unserer Stiftung, den örtlichen Bischof, in der kleinen Stadt Kisantu.
Um den Kindern und auch uns den Abschied zu versüßen, ließen wir wieder für alle Kinder die so beliebten „Mikatis“, ein gehaltvolles Schmalzgebäck in der Küche backen. So wurde der Abschied zu einem kleinen Fest.
Bilder zur Reise

Bericht Casa Patrick 2017 / 03

Kurzer Situationsbericht im März 2017 über die Aktivitäten und Entwicklungen im 'Casa Patrick'
zum Bericht

Neuigkeiten aus Kimbondo Juli 2016

Im Juli war ein Techniker, der Firma PAULA aus Deutschland in Kimbondo und hat die Trinkwasser-Aufbereitungsanlage, die wir mit einem Container in den Kongo schickten, eingerichtet und in Betrieb genommen. Die Anlage wurde durch eine Spende der „Pro-Cent-Aktion“ der Firma Daimler AG möglich.
- Transport und Zusatzpumpen wurden von Kimbondo e.V. bezahlt.
- Ein ausführlicher Bericht und Fotos darüber werden Sie in Kürze auf unserer Homepage finden.
Bilder in der Fotogalerie

Auf Initiative von Kimbondo e.V. wurde durch die Hilfsorganisation Misereor zu Beginn dieses Jahres eine Evaluation der gesamten Einrichtung Kimbondo durchgeführt. Ein positiver Entwicklungsprozess ist dadurch in Gang gekommen.
Wir, die Vorsitzenden, sind eng in Entwicklung- und Entscheidungsprozesse von Kimbondo eingebunden.
Über alle Themen und Probleme findet ein permanenter und reger Austausch mit uns statt.
Am Sonntag, den 12 Juni, fand in Kimbondo das erste Mal ein "Tag der offenen Tür statt". Ein Versuch die örtliche Mittel- und Oberschicht zu motivieren, sich verstärkt in Kimbondo zu engagieren und Projekte zu sponsern; dieses Ziel scheint durchaus umsetzbar zu sein. Eine Befürchtung bleibt jedoch, dass Einheimische beim Besuch des Heims sehen, wie gut die Kinder hier versorgt werden und ihnen ein kostenloser Schulbesuch ermöglicht wird: Dies sind häufig Anreize für Bedürftige, ihre Kinder an das Heim zu geben, obwohl es sich nicht um Waisen handelt. Zu diesem Zweck wird teilweise sogar die örtliche Polizei bestochen. Sehr viele behinderte Kinder werden dem Heim überlassen werden, weil es keine Dauereinrichtung für Behinderte in der 10-Millionen-Metropole Kinshasa gibt.

Für das Behindertenhaus Casa Patrick übernimmt unser Verein bereits im dritten Jahr die Personalkosten. Die Summe beläuft sich auf 24.000 Euro im Jahr. Auch finanzieren wir im Wesentlichen die laufenden Betriebskosten der Casa. Hiervon werden Medikamente, zusätzliche Lebensmittel, Hygieneartikel, pädagogische Hilfen aber auch Reparaturen und Sonstiges bezahlt.
Es ist sehr traurig, in diesem Jahr sind fünf Kinder in der Casa gestorben. Kinder welche schon Jahre betreut wurden und uns allen vertraut waren. Eine Hilfe für sie war bei den dortigen Gegebenheiten nicht möglich.

Ebenfalls regelmäßig unterstützt Kimbondo e.V. Nzimbi, eine Außenstelle von Kimbondo, die vorbildlich von einer elsässischen Ordensschwester und ihren kongolesischen Mitschwestern geführt wird.
Neben der projektbezogenen Unterstützung von Casa und Nzimbi wird natürlich weiterhin die gesamte Einrichtung unterstützt.

Der seit vier Jahren in der Casa Patrick tätige deutsche Jost Pieper erhielt auf Initiative von Kimbondo e.V. einen Entwicklungshelfervertrag für drei Jahre, finanziert durch Misereor. Er verfügt seit einigen Monaten über ein weitgehend von ihm selbst sowie über Spenden von Verwandten und Freunden finanziertes Auto, das ihm spontane Einkäufe und Transporte deutlich erleichtert. Offiziell gehört das Auto der Institution. Kimbondo e.V. sponserte es mit 1000 Euro.

Um die anfallenden Kosten dauerhaft zu tragen, muss sich der Verein weiterhin aktiv bemühen, Spendengelder zu erhalten und Sponsoren zu finden: Dieses Jahr ging über eine Hilfsaktion der Kolpingfamilie St. Michael Bühlertal eine Spende von 400 Euro ein; neben teils großzügigen Spenden von Einzelpersonen wird Kimbondo e.V. von verschiedenen Institutionen unterstützt, hinzu kommen Spenden etwa durch Geburtstagsfeiern, Hochzeiten und Beerdigungen. Die Mitgliedsbeiträge belaufen sich auf insgesamt rund 3200 Euro/Jahr.

Laufende und bevorstehende Aktionen

Auf Anregung von Frau Sauerbeck hat das Textil-Eck Herrbrich in Bühl ein Windelhöschen-Projekt gestartet. Drei Modelle wurden bereits zur Probe nach Kimbondo geschickt. Eine Nähgruppe wird weitere Windelhöschen nähen. Die Materialkosten werden vom Verein übernommen. Für die Windelhöschen sind dringend Stoffwindeln nötig. Möglicherweise wird der Verein sich diesbezüglich auch an die Geburtsstation Bühl wenden, deren Schließung bevorsteht.
Geplant ist eine Aktion der Pfadfinder, mit einem Kuchenverkauf auf dem Bühler Wochenmarkt.
Auch in diesem Jahr wird es ein Benefizkonzert in der Weststadtschule mit der Schule für Musik uns Darstellende Kunst geben. (Sonntag, den 20. November).
Da ein Besuch von Jost Pieper voraussichtlich im Spätsommer/Herbst bevorsteht, soll die öffentliche Mitgliederversammlung idealerweise terminlich damit kombiniert werden, um Informationen aus erster Hand zu vermitteln und aktuelle Bilder zeigen zu können.

Eine Option für die Armen: Kimbondo – Unsere Reise in den Kongo 2015

Nach drei Jahren sind wir, Wolfgang und Michaela Sauerbeck, im Juli wieder in den Kongo gereist. Es war an der Zeit sich vor Ort zu informieren, aktuelle Probleme und Entwicklungen zu sehen und vor allem auch Kontakte zu pflegen, sowie medizinisch und vor allem pädagogisch tätig zu sein.

Bei unserer Einreise am Flughafen wurden wir wieder ausführlich nach Aufenthaltsort und Grund der Reise befragt. Als wir die Pädiatrie Kimbondo nannten und Mama Coco ergänzten, leuchteten die Augen der Beamten auf; ein kleines Gespräch entspannte sich. Kimbondo ist vielen Menschen bekannt. Bekannt, vielleicht aber auch zum Nachteil der Einrichtung. Immer mehr elende, schwerkranke, ausgeprägt gestörte und auch behinderte Kinder werden einfach abgegeben; von den Eltern vor der Einrichtung ausgesetzt, von der Polizei aufgegriffen, auf der Straße aufgelesen, wie jetzt ein Neugeborenes, noch mit Nabelschnur, im Regen auf einer stark befahrenen Straße. Not allenthalben; Not durch die ausgeprägte Verarmung der Bevölkerung. So ist Kimbondo auch zu einer Option für die Armen geworden. Niemand in der Klinik wird abgewiesen wenn er nicht bezahlen kann, jedes Kind wird behandelt. Eine Krankenversicherung existiert im Kongo ebenso wenig wie eine Rentenversicherung.

Erfreulich: zahlreiche Verbesserungen sind erkennbar. Das alte, enge, permanent überbelegte Notfallzimmer ist einem richtigen Intensivbereich gewichen. War die Atmosphäre im alten „chambre 10“ immer stickig, eng und bedrückend, so erlebten wir jetzt einen großen, lichten und auch ruhigen Raum. Der Wartebereich der Ambulanz wurde überdacht, die Bänke sind erneuert, Toiletten und Möglichkeiten zum Händewaschen für die Besucher eíngerichtet. Eindrucksvoll ist das neue große Labor, das, eine Besonderheit für den Kongo, mit Hilfe staatlicher Gelder eingerichtet wurde.
Der Staat hält sich weitestgehend aus der Gesundheit- und sozialen Fürsorge heraus. Unverändert wird diese von kirchlichen Einrichtungen getragen.

Im Orphelinat, dem Waisenhaus, imponieren besonders die baulichen Veränderungen der Casa Patrick. Das Haus der Behinderten wurde erweitert. Es verfügt jetzt über behindertengerechte Duschräume und Toiletten.

Jugendliche Mädchen und Jungen sind jetzt in eigenen Häusern untergebracht. Ein vorbereitender Schritt für die Wiedereingliederung der Jugendlichen in die Gesellschaft. Ziel des Projekts ist es auch Ausbildungsplätze für die Jugendlichen zu finden und sie bei diesem Übergang heraus aus dem beschützenden Heim zu begleiten.
Trotz dieser Fortschritte bestehen die großen Probleme unverändert weiter; ein massiver Aufnahmedruck, zum Teil zu kleine veraltete Häuser und vor allem viel zu wenige Betreuer. Im Foyer, einem Haus für 4 bis 8jährige, wurden 45 Kinder von drei Erziehern betreut. Viel zu wenig für Kinder in diesem sensiblen, prägenden Alter. Unser Verein übernimmt ab sofort die Einstellung eines weiteren Betreuers. Hintergrund all dieser Probleme ist die finanzielle Not. Das Orphelinat lebt alleine von Spenden.
Die drei Wochen waren ausgefüllt. Zahlreiche Gespräch, vor allem mit P.Hugo, P.Viktor und anderen Verantwortlichen, wie Schwester Aminata, der Leiterin der Apotheke. In dem neu eingerichteten Stock haben wir die Antiepilpetika zusammengefasst, geordnet und registriert. Nach wie vor problematisch ist die Behandlung der zahlreichen Epilepsiekinder in der Casa Patrick. Wolfgang hat eine Fortbildung über Epileptologie mit Dr. Justin, dem für die Casa zuständigen Kollegen, durchgeführt. Gerade die Behandlung Behinderter und epilepsiekranker Kinder sollte durch einheimische Ärzten erfolgen, die die Sprache der Kinder sprechen und die psychosozialen Hintergründe kennen. Wir Europäer sind hierzu nicht genügend inkulturiert.
Mehrmals waren wir gemeinsam im salle de jeu, dem Spielezimmer, mit einigen stark gestörten Kindern. Dabei erlebten wir auch diesmal wieder, wie entspannt und zufrieden diese sonst so unruhigen, schwer führbaren Kinder sein können. Für solche Aktivitäten fehlt es immer noch an Erziehern. Die Situation hat sich deutlich entspannt. Kimbondo e.V. finanziert seit einem Jahr 8 zusätzliche Betreuer für die Casa Patrick. In zwei anderen Häusern werden jetzt im dritten Jahr von uns zwei Erzieher finanziert.
Die erfreuliche Entwicklung der Casa Patrick ist auch Folge der Aktivitäten von Jost Pieper, der jetzt im vierten Jahr hier arbeitet. Auf unsere Initiative hin erhielt er jetzt über AGEH und Misereor einen Entwicklungshelfervertrag. Wir freuen uns, daß uns dies gelungen ist.
Jost wohnt seit geraumer Zeit außerhalb der Einrichtung. Leider gibt es dort häufig keinen Strom, so dass er abends auf Campingkochern bei Kerzenschein kocht. Mehrmals saßen wir bei gutem Essen in gemütlicher Runde hier zusammen.
Michaela hatte wieder ein Handarbeitsprojekt vorbereitet. In Nzimbi häkelte sie über 14 Tagen nachmittags mit größeren interessierten Mädchen ein Top. Ergebnis war, dass die Mädchen mit ihren selbst gehäkelten Tops überall bewundert wurden.
Ein neues Projekt sind die Ateliers von Sr.Christine. Hier sollen die Kinder hauswirtschaftliche und handwerkliche Kenntnisse und Fertigkeiten erlernen. Wie haben sie einen Tag begleitet. Dabei wurde Marmelade aus Ananas und Seife aus Palmöl und Aloe vera hergestellt.
„Zufrieden“ sind wir wieder nach Hause zurückgekehrt. Zufrieden über die vielen guten Begegnungen und Eindrücke und bestätigt in der Notwendigkeit Kimbondo von Deutschland aus weiter zu unterstützen und zu fördern und die Einrichtung unseren Spendern gegenüber zu repräsentieren.

September 2014 - Aktuelle Lage und Entwicklung der Pädiatrie Kimbondo

Die Not der Menschen, die fehlenden staatlichen Strukturen und besonders die vielen zerbrochenen Familien und ledigen Mütter führen weiterhin zur Aufnahme zahlreicher neuer Kinder. Gleichzeitig gab es bisher keine Strukturen für die Wiedereingliederung der jetzt Jugendlichen nach Abschluss von Betreuung und Schule in die kongolesische Gesellschaft. Nicht Schritthalten mit der rasch weiter wachsenden Größe von Kimbondo konnten nur begrenzt Verwaltung und Betreuung.
Erfreulich, es gibt in allen drei Problembereichen erkennbare Fortschritte. Der Verein Kimbondo e.V. ist hier unterstützend tätig:
- Räumliche Entlastung mit unserer Hilfe gibt es im Haus der Behinderten „Casa Patrick“. Die angrenzenden Garagen wurden zu Aufenthalt- und Schlafräumen umgebaut. Die Möbel wurden von unserem Verein finanziert. Besonders wichtig, der Bau neuer großzügiger behindertengerechter Sanitäranlagen. Mehr Raum bedeutet mehr Bewegungsfreiheit, mehr Ruhe und Entspannung für die behinderten Kinder, aber auch für die Betreuer.
Entscheidend für die Entwicklung der „Casa Patrick“ ist Jost Pieper.
Er arbeitet im vierten Jahr in der Pädiatrie. Wir bemühen uns zur Zeit um einen Entwicklungshelfer-Vertrag für ihn bei AGEH und Misereor.
- Mehrere Erzieher und jetzt auch Sozialarbeiter wurden eingestellt. Eine individuelle Betreuung und Förderung sind jetzt möglich.
Zwei der neuen Erzieher werden von uns finanziert.
-Seit zwei Jahren läuft ein Projekt zur „Reinsertion“, der Wiedereingliederung der Kinder und Jugendlichen in die Gesellschaft. Eine örtliche kongolesische Organisation sucht nach noch vorhandenen Angehörigen mit dem Ziel einer möglichen Rückführung bei gleichzeitig längerer sozialtherapeutischer Begleitung.
Alternativ wird den Jugendlichen eine Ausbildungsstelle vermittelt.
Zur Weiterentwicklung dieses Projekts hat am 11. und 12. September ein Treffen wichtiger Beteiligter und uns (Wolfgang und Michaela Sauerbeck) bei den Kreuzschwestern in Straßburg stattgefunden.
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