Aktivitäten in 2014
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Vereinsaktivitäten 2020

Rückblick auf ein bewegtes Jahr 2020

Das Jahr begann mit viel Zuversicht. Neu erarbeitete Strukturen sollten helfen, noch besser für das tägliche Wohl der Kinder und Jugendlichen zu sorgen. Bemühungen, ihnen eine angemessene und passende Schul- und Berufsausbildung zu ermöglichen und sie so zur Selbständigkeit und Rückführung in ihre Gesellschaft vorzubereiten und zu begleiten, sollten mit neuen Ideen und Konsequenz weitergeführt werden.

Im Februar bekamen wir hier in Bühl Besuch von Lyra Sema, der Nachfolgerin von Jost Pieper und Marta Battaini zur Mitarbeit im Casa Patrick, dem Haus für Kinder und Jugendliche mit Behinderung. Misereor hatte uns im Jahr zuvor die Kostenübernahme zugesagt. Lyra Sema ist im Kongo geboren, als Sechsjährige mit ihren Eltern ausgewandert und hat heute die schwedische Staatsangehörigkeit. Unser persönliches Kennenlernen war uns sehr wichtig. Seit vielen Jahren unterstützen wir im Besonderen die Entwicklung und Arbeit von Casa Patrick. Um das tägliche Leben und vor allem die pädagogische Entwicklung noch mehr zu fördern, haben wir Lyra eine Erhöhung des monatlichen „Hausgeldes“ von 1000 Euro auf 1500 Euro zugesagt.

Gut vorbereitet reiste Lyra am 01.März nach Kinshasa. Kaum ein wenig angekommen und eingearbeitet, machte sich auch in Kinshasa der Coronavirus breit. Die Angst und Sorge darum war sehr groß. Helfer aus Italien reisten in ihre Heimat zurück, Lyra entschied, in Kimbondo zu bleiben.

So kam alles anders wie geplant. Lyra schrieb: „Covid-19 hat die Arbeit der gesamten pädiatrischen Gemeinschaft beeinflusst und in extreme Schwierigkeiten gebracht. Alle Preise sind gestiegen, vor allem die Lebensmittel und die Kosten im öffentlichen Verkehr“.

Gleich zu Beginn der Krise konnten wir Geld überweisen, als „Nothilfe“ deklariert. Masken, Schutzkleidung und vor allem Desinfektionsmittel konnten noch rechtzeitig zu angemessenem Preis gekauft werden.

zum Zeitungsartikel Corona in Kinshasa

Da bald mit Beginn der Pandemie Schulen und Universitäten für Monate geschlossen wurden, war die tägliche Betreuung und dies mit noch weniger Personal eine sehr große Herausforderung.

So hatte die Einrichtung wieder einmal mehr, sich um den täglichen Überlebenskampf zu kümmern. Angedachte, bereits geplante Projekte blieben unbearbeitet und konnten nur mit halber Kraft und Einsatz realisiert werden. Das Wichtigste aber war: Ein Ausbruch des Virus in der Einrichtung konnte vermieden werden.

Fortschritte und Entwicklung

Trotz der großen Belastung kann im Rückblick auf das Jahr 2020 auf Fortschritte geblickt werden.

Lyra konnte mit unserer Hilfe den von ihren Vorgängern begonnen Zaun mit Tor um die Casa Patrick und Gelände fertigstellen lassen und eine neue Bereifung für das von Jost Pieper gekaufte Auto besorgen. Dank des erhöhten „Hausgeldes“ hat sich das tägliche Leben der Kinder verbessert. Es können zum Beispiel großzügiger Hygiene- und Pflegehilfsmittel gekauft werden und zur gesünderen Ernährung zweimal in der Woche frisches Gemüse.

Das große Wasserprojekt zur sicheren Versorgung der Einrichtung mit Trink- und Brauchwasser machte gute Fortschritte und wird im Jahr 2021 fertiggestellt werden. Zu Ihrer Erinnerung: Wir haben für dieses Projekt zu Beginn dieses Jahres 36. 000 Euro von der Daimler „Pro Cent“ Stiftung erhalten.

Auch in der Kinderklinik geht es langsam vorwärts, die Fertigstellung und Inbetriebnahme der Chirurgie ist absehbar.

Unermüdlich wird an der Verbesserung von Struktur, Verwaltung und Transparenz gearbeitet. Kompetente Hilfe kommt diesbezüglich vor allem von unseren Freunden aus Italien, „HUB for Kimbondo“, eine große Vereinigung von Unterstützern.

Finanzielle Hilfe übers Jahr

Unser Verein beteiligt sich monatlich an den laufenden Kosten der Einrichtung, begonnen beim Kauf von Lebensmittel über die Schulausstattung bis zum Diesel für den Generator usw.

(Anmerkung: Das Schulgeld und die pädagogische Arbeit, wird seit drei Jahren durch eine große Erbschaft, verwaltet durch Misereor, mitfinanziert.)

Neben dem zusätzlichen monatlichen „Hausgeld“ für Casa Patrick finanzieren wir wie bereits beschrieben verschiedene Projekte, betrachten uns weiter als „Feuerwehr“ für finanzielle Engpässe.

Freude hat uns das Ausstatten von Kommunionkindern mit je einem Paar festen Schuhen und einem Paar neuen Flip-Flops gemacht. Ein besonderes Essen zum Festtag gab es noch dazu.

Finanzierung

Alle unsere Ausgaben und Unterstützungen waren und sind möglich dank der Mitgliederbeiträge und der Spenden. In diesem Jahr konnten die geplanten Veranstaltungen nicht durchgeführt werden, damit blieben zusätzliche Einnahmen aus.

Bedingt durch die Pandemie wurden die Spenden in Italien wie bei uns in Deutschland weniger. Kimbondo geht mit großer Sorge in das neue Jahr. Die oben erwähnte Hilfe durch eine Erbschaft endet im Herbst 2021. Es wird dadurch eine große Lücke entstehen.

Anmerkung

Dank Internet und WhatsApp sind wir regelmäßig und auf unkomplizierte Weise in Verbindung, können uns schnell austauschen und handeln. Fotos zeigen uns den Erfolg.

Besonders hilfreich in unserer Arbeit ist die Verbindung und der Austausch mit unseren „Mitstreitern“ aus Italien, der „HUB for Kimbondo“, ganz besonders mit ihrem Vorsitzenden Paolo Vanini, der bereits mehrmals bei uns in Bühl zu Gesprächen war. Im März musste wegen Corona sein Flug und Besuch bei uns storniert werden.

Jahresende

Mein Mann Wolfgang und ich waren im Jahr 2008 das erste Mal in Kimbondo. Nach mehr als 25 Jahren sind wir gemeinsam in den Kongo zurückgekehrt, in die Stadt Kinshasa wo wir uns kennengelernt haben und unsere gemeinsame Geschichte begann. Schon auf dem Rückflug hatte mein Mann die Idee, einen Verein zu gründen, die er sehr bald in die Tat umsetzte, dank der Hilfe und Unterstützung von guten Freunden.

Unser 10jähriges Bestehen durften wir zusammen mit vier weiteren Eine-Welt-Initiativen von Bühl in einer großen Jubiläumsveranstaltung feiern, unterstützt durch die Stadt Bühl.

Im Jahr 2013 erkrankte mein Mann Wolfgang an einer bösartigen Erkrankung. Nach Abgabe seiner Praxisarbeit aus Altersgründen diktierte uns die Krankheit den Alltag, den wir aber Dank bester ärztlicher Betreuung und modernster Medikamente weiter gut bewältigten. Mit einem Abstand von zwei Jahren haben wir Kimbondo noch weitere zweimal in der Zeit der Erkrankung besucht und uns eingebracht. Mit großer Dankbarkeit schauten wir auf diese Besuche zurück und engagierten uns weiter von zu Hause mit neuen Ideen.

Am 22.Dezember 2020 ist mein Mann Wolfgang nach seiner langen, schweren Krankheit gestorben. Acht Jahre mit dieser Erkrankung zu leben war ein Wunder, es war seiner Akzeptanz und Zufriedenheit zu verdanken.

Kimbondo trauert um Wolfgang. Pater Hugo hielt in Gedenken eine Messe gleich nach seinem Tod und am Sonntag, den 21.Februar eine emotionale Gedenkfeier zu seiner Ehrung und Wertschätzung. Auf dem Friedhof in Kimbondo wurde ein Gedenkkreuz für ihn aufgestellt.

Die Kinder und Jugendlichen sollten im Anschluss an diese Gedenkfeier ein gutes und nahrhaftes Sonntagsessen erhalten, dafür habe ich gesorgt. Ein Festmahl mit einem Stück Poulet und ein süßes Getränk dazu. Wolfgang hätte große Freude daran gehabt.

Zeitungsartikel : Gedenkfeier für Wolfgang

Ausblick

Die jährliche Mitgliederversammlung, zu der wir bereits eingeladen hatten, musste coronabedingt abgesagt werden. Aufgrund der anhaltenden Pandemie bleibt die Einladung zur Versammlung 2021 noch ungewiss.

Ich, Michaela Sauerbeck, bin die zweite Vorsitzende und kann vorerst den Verein weiter führen. Ich bin dankbar für den Vorstand und die vielen Freunde und Unterstützer, welche mir zur Seite stehen. Die Zukunft wird uns den weiteren Weg zeigen, seien wir hoffnungsvoll!

Vereinsaktivitäten 2019

Rückblick auf ein bewegtes Jahr 2019

Ein bewegtes Jahr liegt hinter Kimbondo, dem Zentrum für Waisen- und Straßenkinder. Viele der Entwicklungen und Probleme konnten wir begleiten und unterstützen.
Der Start ins Jahr 2019 verlief dramatisch: Ungewöhnlich starke Regenfälle führten zu starken Erosionen, einige Gebäude auf dem Areal rutschten ab. Dank der guten Kontakte, konnte Pater Hugo, der Leiter der Einrichtung, Hilfe von staatlicher Seite organisieren.

Kaum waren die Erosionsschäden behoben, folgte eine weitere große Herausforderung. Eine neue Gesetzgebung, die höhere Mindestlöhne vorschreibt, belastet Kimbondo finanziell sehr schwer; die Folge, es musste Personal entlassen werden. Die Verwaltung der Einrichtung bemühte sich , die besonders motivierten Mitarbeiter vor einer Entlassung zu bewahren, zumal sie immer konsequenter gegen korrupte Angestellte vorgeht und somit zunehmend für Transparenz sorgt. Derzeit wird beraten, ob die Gehälter des Personals des Kinderkrankenhauses künftig vom Staat bezahlt werden; die Entscheidung soll in Kürze fallen.

Die nächste Herausforderung folgte Mitte des Jahres. Marta Battaini, die Nachfolgerin von Jost Pieper im Behindertenhaus Casa Patrick teilte uns mit, sie wird zum Ende des Jahres Kimbondo aus persönlichen Gründen verlassen.
Zu unser aller Freude, wurde schnell eine geeignete Nachfolgerin gefunden, Lyra Sema, eine im Kongo geborene Schwedin.
Wir bemühten uns umgehend bei Misereor für die Übernahme von Lyra Sema in den Vertrag von Marta Battaini, dank unserer guten Beziehungen, mit Erfolg.
Wir baten Marta in ihren verbleibenden Monaten mit unserer finanziellen Unterstützung noch alle angefangenen und geplanten Projekte zu verwirklichen und die nötigen Reparaturen durchzuführen.
Während seines Aufenthaltes in Italien besuchte uns Pater Hugo im Oktober. Sein Besuch, er nahm viele Stunden Autofahrt auf sich, war für uns eine große Freude und Wertschätzung.
Im November kam von der Daimler „ProCent“ Stiftung die langersehnte Antwort auf unseren anfangs 2018 gestellten Antrag Wir erhielten 36.000 Euro zur Förderung der Trinkwasserversorgung. Sie erinnern: 2016 wurde PAULA, die Trinkwasseraufbereitungsanlage, ebenfalls von „ProCent“ finanziert. Von der Anlage soll nun das aufbereitete Trinkwasser neben einer Brauchwasserleitung in alle Häuser geleitet werden. Viele Formulare, Emails, Telefonate und viel Geduld waren von uns gefordert. Es hat sich gelohnt, nötiges Material aus Italien ist bereits in Kimbondo angekommen und an der Brauch- und Trinkwasserversorgung wird bereits gearbeitet.

Finanzielle Hilfe übers Jahr

Unser Schwerpunkt im vergangenen Jahr lag weiterhin in der Unterstützung der Casa Patrick mit derzeit rund 100 behinderten Kindern und Jugendlichen. Wir überwiesen monatlich 1000 Euro als „Hausgeld für den täglichen Bedarf“ - die Summe wird im Jahr 2020 auf 1500 Euro aufgestockt. Konkrete Projekte 2019 waren unter anderem die Fertigstellung eines Zaunes rund um das Gebäude (zum Schutz der Kinder), einschließlich eines Metall-Tors. Die Schließung der Veranda mit Türe und durchgehendem Mückenschutz, die Einrichtung einer Waschküche sowie die Anschaffung von Herdplatte samt Töpfen, ein stabiler Schrank für das Spielezimmer usw.
Über das Budget der Casa Patrick hinaus überweist Kimbondo e.V. dem Leiter der Einrichtung Geld zur freien Verfügung sowie monatlich Geld für Gehälter von Erziehern. Finanziert wurde 2019 weiter das Studium von zwei Studenten, von denen einer sein Studium inzwischen beendete. Weitere Gelder flossen unter anderem in Ausbildungen, Praktika, Bücher und Examensgebühren.
Für die neu eingerichtete „Kimbondo-Bäckerei“, zuerst ausgestattet mit einem Holzofen, finanzierten wir einen professionellen Elektro-Backofen. Das Brot kommt ausschließlich den Kindern der Einrichtung zu Gute.
Wir betrachten uns stets auch als „Feuerwehr“ für mögliche finanzielle Engpässe, ob es sich um das dringende Bezahlen von Gehältern handelt, ein neuer Kühlschrank gebraucht wird, bis zum Ausstatten der Kinder mit ordentlichen Schuhen und Kleidern zu ihrer Ersten Kommunion. Nicht zu vergessen für ein gutes Essen an Weihnachten, dazu gehört einmal im Jahr Hähnchenfleisch und ein wenig Saft.

Unsere Einnahmen

Das Geld, das in so vielfältiger Weise investiert wird, resultiert in erster Linie aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Im November fand wieder die beliebte „Adventliche Stubenmusik“ statt. Mit vielen gefalteten Sternen waren wir auf dem Bühler Weihnachtsmarkt .Die diesjährige Kolping-Nikolausaktion ging zu unseren Gunsten. Weiter werden wir regelmäßig vom Bühler Weltladen, sowie von kirchlichen Einrichtungen unterstützt. Auch das an der Kasse im Kaufhaus Peters aufgestellte Kässchen füllt sich regelmäßig.

Ausblick 2020

Die große Aufgabe und Herausforderung ist weiterhin, all den vielen Kindern und Jugendlichen eine Heimat zu sein und sich um ihr tägliches Wohl und ihre Gesundheit zu kümmern. Die Bemühungen sind groß, ihnen eine angemessene und passende Schul- und Berufsausbildung zu ermöglichen und sie so zur Selbständigkeit und Rückführung in ihre Gesellschaft vorzubereiten und zu begleiten.
Die Korruption in den Reihen des heiminternen Personals soll weiter konsequent bekämpft werden. Für die Verwaltung erhält Pater Hugo und seine kongolesischen Verwaltungsangestellten Unterstützung von einem jungen Italiener.
Im Bereich des Kinderkrankenhauses werden in Kürze ein Pavillon und ein OP für Geburtenhilfe und Gynäkologie eingeweiht, bereits eröffnet wurden eine der Klinik angeschlossene Zahnarztpraxis und ein Epilepsie-Zentrum.
Die Brauch- und Trinkwasseranlage für das gesamte Areal soll in den nächsten Monaten fertiggestellt werde.

Im beigefügten Video unter HOME sehen Sie neben vielen schönen Fotos von immer fröhlichen Kindern einige der Anschaffungen durch unsere Finanzierung, bis zur gesammelten Wolle, welche wir für alle Häkelfreudigen nach Kimbondo schicken.

Vereinsaktivitäten 2018

Dieses Jahr 2018, war für uns ein Jubiläumsjahr, 10 Jahre Kimbondo e.V.

Zusammen mit vier weiteren „Eine-Welt-Initiativen“ von Bühl feierten wir dieses Jubiläum.
Und aus Anlass dieser Jubiläen, stellte die Stadt Bühl dieses Jahr unter das Motto „Meine Welt- Deine Welt- Eine Welt.
Im Juni fand mit Unterstützung der Stadt Bühl im Bürgerhaus ein Festwochenende statt. Dazu gehörte am Freitag ein Vortrag von Rainer Eckart über das „kostbare Nass“, die weltweite Wasserproblematik.
Die Idee und Organisation dieses Vortrags war ein Beitrag von unserem Verein.
Am Samstag dann gab es ein Fest mit Musik und Tanz und Essen aus verschiedenen Ländern.

Wir und andere Eine-Welt-Initiativen beteiligten uns als bunte Gruppe am Bühler Zwetschgenfestumzug. Ein Höhepunkt war die große Marionette von Adama Ye. Wir konnten ihn für diese „Schwerstarbeit“ (23kg)gewinnen, und er hat mit viel Freude und Spaß den ganzen Festumzug durchgehalten. Ein großes Dankeschön.

Nun noch ein weiterer Blick auf dieses Jahr.
Gleich zu Beginn des Jahres fand bei uns zu Hause ein Treffen statt. Dabei waren Paolo Vanini aus Rom, der wichtige Verantwortliche der italienischen Unterstützer, und die Kreuzschwestern aus dem Elsass. Aus dem Kongo war gerade Sr. M. Antoinette und auch zwei kongolesische Schwestern dabei. Themen waren die aktuelle Situation, Studien und Ausbildungen und die weitere Entwicklung von Kimbondo.
Dieses Treffen fand sonst immer in Straßburg statt, wir freuten uns dieses mal Gastgeber zu sein. Dieses Treffen ist für uns immer sehr wichtig, gerade auch dann, wenn wir nicht selbst in den Kongo reisen können.

Auf Wunsch von Sr.M.Antoinette haben wir 100 dieser kleinen Rücksäcke bei Decathlon eingekauft. Sie sind für die Vor- und Grundschüler.

Im Rahmen der Schulranzen-Tauschaktion im September haben wir auch wieder gut erhaltene, gebrauchte Schulrucksäcke vom Kaufhaus Peters bekommen. Auch wurde dort eine Sammelkasse für unseren Verein aufgestellt; bei der ersten Leerung waren schon über 60 Euro darin.

Ebenfalls haben wir wieder bei einer schwäbischen Firma eine große Menge weißer Unterhemden für die Schulkinder gekauft.
Diese Unterhemden, Rucksäcke, Unterwäsche und Socken, gebrauchte Kinderkleider und noch manches mehr, wie z.B. ein großer Satz guter Scheren werden über die Frauengruppe von Neuss über Antwerpen mit dem Schiff in den Kongo geschickt.

Mit dieser Sendung gehen auch viele Pakete Medikamente und medizinisches Material von der Firma medeor auf den Weg. Bei dieser Organisation und Auswahl der nötigen Medikamente sind wir immer behilflich, was einige Korrespondenz per Email und Telefon für uns bedeutet.

Übers Jahr gab es wieder viele Bemühungen um die Daimler Pro-Cent-Aktion noch einmal für die Finanzierung eines Projektes zu gewinnen. Die Entscheidung wird im November fallen. Es geht darum, das Trinkwasser, das in der PAULA-Wasseraufbereitungsanlage gewonnen wird, soll nun in die Häuser geleitet werden.

Aktivitäten in 2017

Unser Einsatz über das ganze Jahr

Permanent sind wir, die Vorsitzenden Wolfgang und Michaela Sauerbeck in Kontakt mit Kimbondo: per Mail, per WhatsApp, per Telefon, vor allem mit Pater Hugo und Jost Pieper, dann natürlich den Kreuzschwestern von Straßburg und mit Paolo Vanini in Rom, dem Koordinator der unterstützenden italienischen Hilfsgruppen.
Die Themen reichen von aktuellen Projekten, z.B. der Wasserversorgung und Ernährung, medizinischen Fragen, Finanzierungen, Renovierungen und vor allem der Weiterentwicklung der großen Einrichtung. Allem Voran stehen immer die Kinder und Jugendlichen mit ihrer Entwicklung und ihrem Wohlbefinden.

September 2017

Wieder erhielten wir vom Kaufhaus Peters zahlreiche Schulrucksäcke aus der Schulranzen-Tauschaktion. Gewaschen und geschrubbt gehen sie über Neuss und Antwerpen per Schiff zu den Schülern nach Kimbondo.
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Juli 2017

Die Vorsitzenden Wolfgang und Michaela Sauerbeck reisen vom 01.07. bis 22.07. in den Kongo.
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März 2017

Erneuter Besuch beim Fastenessen in Siessen, Erlös für Kimbondo
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Film "Blood in the mobile" zum Start der Sammelaktion gebrauchter Handys in Zusammenarbeit mit dem Weltladen Bühl
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Einkauf großer Mengen weißer Unterhemden für die Schulkinder.
Wir erhandelten bei dem Schwäbischen Hersteller 20 Prozent Rabatt.
Zusammen mit drei großen Paketen Kinderkleider wurden sie über Neuss und Antwerpen bereits in den Kongo verschifft.

Januar 2017

Konferenz verschiedener Unterstützergruppen in Mulhouse im Elsaß
(Kreuzschwestern, Caritas Elsaß, Paolo Vanini Italien, Kimbondo e.V.)

Im Januar Besuch von Jost Pieper
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Aktivitäten in 2016

Dezember 2016

Auch dieses Jahr war es wieder ein sehr gut besuchter Abend bei Kerzenschein und Honigduft.
Besinnliche Texte gelesen von Klaus Huber wechselten mit wunderbarer Zithermusik gespielt von Elke Kraus - ein ehrenamtliches Engagement für die Kinder von Kimbondo.
Honigkuchen und Met wurden von Cum Natura kostenlos zur Verfügung gestellt, der Eintritt für Kimbondo gespendet.
Ankündigung

November 2016

Benefizmatinee für Bühler Verein Kimbondo
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Windeln für Kinder im Kongor
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Kuchenverkauf der Pfadfinder
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Aktivitäten in 2015

Juni 2015

Benefizkonzert in der Grefferner Pfarrkirche.
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April 2015

Weltweite Kirche – Afrikanachmittag der Altschweirer Kommunionkinder
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Pfadfinderaktion für die Kinder von Kimbondo
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Suppenessen in Sießen im Walde
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Januar 2015

Auflösung Forum Bühl - Spende an Kimbondo
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Aktivitäten in 2014

Dezember 2014

Spendenübergabe der Kath. Frauengemeinschaft.
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23.11.2014

Sonntagsmatinee in der Weststadtschule mit Schülern der Musikschule Bühl. Es spielen Blockflöten und Streicher unter der Leitung von Frau Schubert und Frau Eichmann.
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22.09.2014

Treffen in Aachen mit Misereor und Missio zusammen mit Paolo Vanini/Italien.
Ziel: Entwicklungshelfer-Vertrag für Jost Pieper, engere Kooperation mit Misereor und Missio.

11./12. 09.21014

Zusammenkunft in Straßburg mit Caritas Elsaß, PaoloVanini, dem Verantwortlichen der italienischen Hilfsorganisationen und den Kreuzschwestern.
Themen: Wiedereingliederung und pädagogisches Entwicklungsprojekt.

September 2014

Kulturforum Herrenwies spendet für Kimbondo.
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Juli 2014

Besuch von Frau Muanda aus dem Kongo. Ihr Ehemann ist Chirurg. Er hat die Facharztqualifikation in Deutschland erworben. Über unsere Vermittlung wird er in der Pädiatrie Kimbondo operativ tätig sein.

Juni 2014

Erneute Fahrt nach Neuss zu Frau Rathmacher und Ihren Helferinnen. Frau Rathmacher versorgt Kimbondo seit vielen Jahren 2x pro Jahr mit Kinderkleidern und Medikamenten.
Zusammen besuchten wir die 50 Jahre-Feier von Medeor, der Organisation über die Kimbondo Medikamente erhält.

Mai 2014

Die Kommunionkinder Altschweier spenden 600 Euro.
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14.Mai 2014

Das Kino Blaue Königin in Bühl zeigt nochmals den Film Kinshasa-Symphony. Erneut war die Vorstellung gut besucht.
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April 2014

Das Filmteam „Unser Film – Unser Weg“ besucht Kimbondo während Ihrer Arbeit im Kongo für ein paar Stunden und waren beeindruckt.

23.03.2014

Fastenessen der Kirchengemeinde Sießen im Wald. Der Erlös wurde Kimbondo gespendet.

Sonntag 09.03.2014

Stand auf der Hauptsraße beim Rathaus mit Kaffee- und Kuchenverkauf während des verkaufsoffenen Sonntag in Bühl.

29.01.2014 und 05.02.2014

Kino Blaue Königin in Bühl und Tivoli in Achern zeigen den Film „Congo River“.
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